Archiv der Kategorie: Gelaufen

Liebes Lauftagebuch (207)

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Heute werde ich tatsächlich mal ein Training ausfallen lassen. Weil gestern Gutenachtlauf war (der wieder mal richtig toll und gut besucht war!) und ich nun damit 4 Tage in Folge laufen würde … und einfach dringendst einen Tag pausieren muss. Und obwohl ich weiß, dass das völlig richtig ist, fühlt es sich ganz doof an, eine Trainingseinheit zu schwänzen, haha, herrlich!

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Liebes Lauftagebuch (206)

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Der Körper so: Will nicht mehr, nun lass doch mal gut sein!
Und der Kopf so: Wääääääh!

5 Wochen hartes Tempotraining und ich bin echt durch. Müde. Bleischwere Beine. Und doch ginge trotzdem alles, wenn der Kopf nicht so rebellieren würde. Das ist recht neu und durchaus interessant. Wenn auch echt anstrengend. Noch eine Woche Tempotraining, dann geht’s ja nur an die letzte Halbmarathon-Vorbereitung, ha, lächerlich! 😆

Oh man.

Und die heutigen 15 km waren echt Quälkram. Trotzdem die Endbeschleunigung auf den letzten 5 hingekriegt. Wenn auch mit viel Gemaule.  😉

Liebes Lauftagebuch (204)

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Aaaah, fast!

Dieses grauenvolle progressive Training, aaaah!!! Letzte Woche auf einem Steinchen weggeschlittert, heute machte der Kopf dicht. Bis dahin lief es echt so richtig gut, km 13 und 14 mit glatter 6:00, yeah – und dann sagt der Kopf: nö. Das war auch mal neu, dass das so heftig wurde, bremste mich zweimal komplett aus, weil ehrlich nichts mehr ging. Und dann stehste da ein paar Sekunden mit geballten Fäusten und verzerrtem Gesicht am Straßenrand … und brüllst dich innerlich an, dass das jetzt verdammtnochmal zu Ende gerockt wird. Und dann entsprechend losgerannt wie eine Irre. Und den letzten Kilometer mit 5:40 eingetütet. Ha!

Ich schaff das noch komplett am Stück!!

Liebes Lauftagebuch (203)

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Und dann merkt man zum ersten Mal so richtig, dass sich diese ganze Quälerei tatsächlich auszahlt. Wahnsinn. Wenn man nämlich zum Intervalltraining aufbricht, es eigentlich viel zu schwül ist und wääh und so, man dann aber tatsächlich keine Probleme hat, deutlich zu beschleunigen und das auch 2 Minuten zu halten. Klar, immer plus/minus, aber im Schnitt dann doch jeweils 5:35. Stark!

Sieht in der Schrittfrequenz so wunderschön aus:

Liebes Lauftagebuch (201)

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„Wenn Du die Quälerei erdulden kannst, würde ich so weitermachen.“

Schrieb Coach, nachdem er sich die Auswertungen der letzten zwei Wochen angesehen hatte. Die deutlich besser werden. Also auf zu den nächsten 15 km progressiven Trainings. Grauenvoll! Denn während der Körper mit zunehmenden Kilometern langsamer werden möchte, gilt es ja, das Tempo immer weiter zu steigern. Das ist auch mental so hart, da nicht abzubrechen. Wäh!

Aber natürlich geht das noch schlimmer. Wenn man nämlich bei km 14,3 auf einem kleinen Stein wegrutscht, umknickt und sich beinahe langlegt … auf dem Boden kauernd und brüllend vor Schmerz und Wut, den Knöchel fest umklammert drauf wartet, dass der Schmerz vergeht, während der ganze Film schon vor dem geistigen Auge abläuft: Wie komm ich nach Hause, ist jemand griffbereit, der mich in die Notaufnahme fährt, hoffentlich ist das nix, was eine wochenlange Laufpause mit sich bringt, oh bitte nicht gleich alles wieder verlieren, was ich in den letzten Wochen so hart antrainiert habe, waaaaah …

Schmerz verging, den letzten Kilometer mit 5er-Pace beendet. Glück gehabt. Ganz leicht merke ich es noch und das Adrenalin wallte noch den ganzen Abend. Nicht auszudenken. Wegen eines verkackten Steinchens!

:-/