Archiv des Autors: Hannibla Lektor

Liebes Lauftagebuch (199)

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Ich laufe ja eigentlich bei allen Bedingungen. Schnee, Sturm, Regen, Minusgrade, Mittagssonne, finstere Nacht, eiskalter und dunkler Wintermorgen … nur zwei Ausnahmen: Hagel (weil aua!) und Gewitter (weil Schiss).

Bis es halt mal nicht anders geht, weil der lange Lauf am Sonntag gefälligst VOR dem Frühstück stattzufinden hat, damit man anschließend nur noch die Beine hochlegen und sich herrlich vollfuttern kann.  😉

Deshalb kann ich nun auch Gewitter abhaken, denn es hat vorhin ordentlich gerummelt, als ich unterwegs war. Und die ersten 10 der 15 km auch im strömenden Regen. Semigeil, aber wenn man erstmal völlig durchnässt ist, ist man da auch völlig abgestumpft. Nur die Shorts kleben dann auf einmal so am Bein. Semischön.

Liebes Lauftagebuch (198)

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Whoa! WHOA! Wenn das gar schröcklich anstrengende Training Früchte trägt! WHOA!!!

Fing recht unscheinbar an, Training in der Gruppe, ab auf die Bahn, wobei ich da straight meinen eigenen Plan abarbeite und während die anderen diesmal zwecks Kräftigungsübungen erstmal aufm Boden rumlagen, drehte ich fleißig meine Runden für die Steigerungsläufe. Nach wie vor nicht schön, aber doch auch sehr befriedigend, wenn der Atem sich beruhigt und man zur neuen Runde ansetzt.

Als ich dann fertig war, grinst Coach: „So und jetzt mach mal eine Runde unter 5.“

Und – whoa! – noch während ich dachte, dass ich das noch gar nicht kann, lief ich elegant eine Runde unter 5. Und noch eine. 4:35-4:40, um genau zu sein. Krass. Geil!  🙂

„Aus dir mach ich noch ein richtig schnelles Rennpferd!“

Ich bin gespannt, hahaha!

Laub & Steine 516/17

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Trotz des Beinahe-zusammengeklappt-Laufs wurde der Tag noch richtig gut, nämlich mit ein paar herrlich entspannenden Stunden im Saunabereich der Holstentherme und zum Abschluss mit einem echt guten Burger mit Süßkartoffelpommes in der Wurstgalerie in Neumünster. Ein Laden, den ich eigentlich nicht so prall finde, aber der Burger ist wirklich sehr lecker.

Liebes Lauftagebuch (197)

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Progressives Training. Blanker Hass!

Heute wäre ich beinahe zusammengebrochen, das war schon ganz knapp über dem Limit, grauenvoll! Wir erinnern uns, das ist diese Schweinerei, bei der man extrem langsam anfängt und das Tempo dann alle 3 km steigert, um auf den letzten 6 (von 15) zunehmend Gas zu geben und dann der letzte Kilometer so richtig schnell. Ab 12 dachte ich aber schon, ich kipp gleich um. Echt hart heute. Und die letzten 2 weit entfernt von dem, was eigentlich vorgegeben war.

Mit dem Coach telefoniert. Ist tatsächlich alles richtig so, im Normalbereich und so gewollt. Ich vertrau ihm da mal, auch wenn es sich im Moment eher anfühlt, als würde ich von Lauf zu Lauf nur langsamer werden und die Beine immer schwerer und müder.

Trotzdem will er die Vorgaben für diesen Horrorlauf etwas anpassen. Seien wir mal gespannt auf nächsten Donnerstag. Hass.  😉