Liebes Lauftagebuch (201)

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„Wenn Du die Quälerei erdulden kannst, würde ich so weitermachen.“

Schrieb Coach, nachdem er sich die Auswertungen der letzten zwei Wochen angesehen hatte. Die deutlich besser werden. Also auf zu den nächsten 15 km progressiven Trainings. Grauenvoll! Denn während der Körper mit zunehmenden Kilometern langsamer werden möchte, gilt es ja, das Tempo immer weiter zu steigern. Das ist auch mental so hart, da nicht abzubrechen. Wäh!

Aber natürlich geht das noch schlimmer. Wenn man nämlich bei km 14,3 auf einem kleinen Stein wegrutscht, umknickt und sich beinahe langlegt … auf dem Boden kauernd und brüllend vor Schmerz und Wut, den Knöchel fest umklammert drauf wartet, dass der Schmerz vergeht, während der ganze Film schon vor dem geistigen Auge abläuft: Wie komm ich nach Hause, ist jemand griffbereit, der mich in die Notaufnahme fährt, hoffentlich ist das nix, was eine wochenlange Laufpause mit sich bringt, oh bitte nicht gleich alles wieder verlieren, was ich in den letzten Wochen so hart antrainiert habe, waaaaah …

Schmerz verging, den letzten Kilometer mit 5er-Pace beendet. Glück gehabt. Ganz leicht merke ich es noch und das Adrenalin wallte noch den ganzen Abend. Nicht auszudenken. Wegen eines verkackten Steinchens!

:-/

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