Archiv für den Monat Juli 2017

Laub & Steine 518/17

Standard

Aufs Frühstück freue ich mich ja schon die letzten Kilometer des langen Sonntagslaufs, haha! Und Rührtofu ist da einfach perfekt – diesmal auf Chia-Körner-Seidentofu-Brötchen und mit dem Fehlkauf der Woche, diesen Alnatura-Würstchen, die ich doch bereits als „och nö“ deklariert, aber in meiner Urlaubsreife wieder gekauft habe. Wie tüdelig.  😉

Advertisements

Liebes Lauftagebuch (201)

Standard

„Wenn Du die Quälerei erdulden kannst, würde ich so weitermachen.“

Schrieb Coach, nachdem er sich die Auswertungen der letzten zwei Wochen angesehen hatte. Die deutlich besser werden. Also auf zu den nächsten 15 km progressiven Trainings. Grauenvoll! Denn während der Körper mit zunehmenden Kilometern langsamer werden möchte, gilt es ja, das Tempo immer weiter zu steigern. Das ist auch mental so hart, da nicht abzubrechen. Wäh!

Aber natürlich geht das noch schlimmer. Wenn man nämlich bei km 14,3 auf einem kleinen Stein wegrutscht, umknickt und sich beinahe langlegt … auf dem Boden kauernd und brüllend vor Schmerz und Wut, den Knöchel fest umklammert drauf wartet, dass der Schmerz vergeht, während der ganze Film schon vor dem geistigen Auge abläuft: Wie komm ich nach Hause, ist jemand griffbereit, der mich in die Notaufnahme fährt, hoffentlich ist das nix, was eine wochenlange Laufpause mit sich bringt, oh bitte nicht gleich alles wieder verlieren, was ich in den letzten Wochen so hart antrainiert habe, waaaaah …

Schmerz verging, den letzten Kilometer mit 5er-Pace beendet. Glück gehabt. Ganz leicht merke ich es noch und das Adrenalin wallte noch den ganzen Abend. Nicht auszudenken. Wegen eines verkackten Steinchens!

:-/

Liebes Lauftagebuch (199)

Standard

Ich laufe ja eigentlich bei allen Bedingungen. Schnee, Sturm, Regen, Minusgrade, Mittagssonne, finstere Nacht, eiskalter und dunkler Wintermorgen … nur zwei Ausnahmen: Hagel (weil aua!) und Gewitter (weil Schiss).

Bis es halt mal nicht anders geht, weil der lange Lauf am Sonntag gefälligst VOR dem Frühstück stattzufinden hat, damit man anschließend nur noch die Beine hochlegen und sich herrlich vollfuttern kann.  😉

Deshalb kann ich nun auch Gewitter abhaken, denn es hat vorhin ordentlich gerummelt, als ich unterwegs war. Und die ersten 10 der 15 km auch im strömenden Regen. Semigeil, aber wenn man erstmal völlig durchnässt ist, ist man da auch völlig abgestumpft. Nur die Shorts kleben dann auf einmal so am Bein. Semischön.

Liebes Lauftagebuch (198)

Standard

Whoa! WHOA! Wenn das gar schröcklich anstrengende Training Früchte trägt! WHOA!!!

Fing recht unscheinbar an, Training in der Gruppe, ab auf die Bahn, wobei ich da straight meinen eigenen Plan abarbeite und während die anderen diesmal zwecks Kräftigungsübungen erstmal aufm Boden rumlagen, drehte ich fleißig meine Runden für die Steigerungsläufe. Nach wie vor nicht schön, aber doch auch sehr befriedigend, wenn der Atem sich beruhigt und man zur neuen Runde ansetzt.

Als ich dann fertig war, grinst Coach: „So und jetzt mach mal eine Runde unter 5.“

Und – whoa! – noch während ich dachte, dass ich das noch gar nicht kann, lief ich elegant eine Runde unter 5. Und noch eine. 4:35-4:40, um genau zu sein. Krass. Geil!  🙂

„Aus dir mach ich noch ein richtig schnelles Rennpferd!“

Ich bin gespannt, hahaha!