Man nehme: Eure werte Erzählerin und einen jungen Mann aus Syrien. Ort des Geschehens: Der Nebenjob Eurer werten Erzählerin, auf dem Gelände dessen befindet sich auch eine Kleiderkammer, in der Kleiderspenden verteilt werden. Betrieben wird diese von Ehrenamtlichen, an dieser Stelle zwar Hut ab für das Engagement, aber – seien wir ehrlich – die hellsten Kerzen auf der Torte sind sie nicht gerade. Deshalb rutscht ihnen auch öfter eine Kleiderspende durch, die ich ja – unabhängig vom Zustand des Kleidungsstücks – in die Tonne hauen würde. So lief letzte Woche ein afghanischer Familienvater an mir vorbei in einem knallroten Shirt mit der (englischen) Aufforderung, eine saugende Tätigkeit an seinem Genital zu verrichten. Nun ja.

Und heute das nächste Highlight, der eingangs erwähnte junge Mann betritt das Büro. Auf seinem Shirt steht:

Willst du mit mir gehen? () Ja () Nein () Nur poppen

Hannibla deutet auf sein Shirt: “Oha … do you know the meaning …?”
Der junge Mann grinst von Ohr zu Ohr: “Yeah, I do … so, what’s your answer?”

Ach, hätte ich doch einfach die Klappe gehalten.
Aber darf ich ab und an die Prügelstrafe wieder einführen? Bitte!

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